Rückblick: Das war unser Gemüse des Jahres 2017


"Dulcita" - zum Vernaschen süß

Süße Paprika wächst nur im sonnigen Süden? Keineswegs, denn seit es in der Gärtnerei Naschpaprika- Pflanzen für den eigenen Anbau gibt, kann jeder, der möchte, auf seinem Balkon oder im Garten frische knackige Früchte heranreifen lassen.











Dulcita bringt Farbe ins Essen: Die leuchtend orangen Schoten regen Auge und Appetit gleichermaßen an. Das enthaltene Vitamin C wirkt nicht nur vorbeugend gegen Erkältungen und andere Infekte. Gemeinsam mit den ebenfalls in der Paprika enthaltenen Carotinoiden schützt es die Augen vor UV-Strahlen, beugt Nachtblindheit vor und wehrt weitere Augenkrankheiten ab.

Die „Dulcita“ lässt sich für alle Gerichte verwenden, die Sie auch sonst mit Paprika zubereiten. Vielleicht wird es aber gar nicht so oft dazu kommen, denn sie schmeckt frisch von der Pflanze gepflückt einfach zu gut. Kinder lieben es, die Früchte selbst zu ernten und sofort zu essen.

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Rückblick: Das war unser Gemüse des Jahres 2016


"Batata Bavaria" - die süße Knolle

Die Süßkartoffel (lat. Ipomoea) ist eine besondere Knolle. Nicht ohne Grund schätzen Sterneköche sie schon lange, denn sie ist vielseitig wie kaum ein anderes Gemüse und lässt sich auf die verschiedensten Arten zubereiten.









Mit unserer klassischen Kartoffel ist die Süßkartoffel nicht verwandt - sie gehört zur Familie der Windengewächse. Ihre langen Triebe und das herzförmige Laub lassen es erkennen. Gefällt ihr der Standort und sie bekommt genügend Wärme, dann wächst sie rasch und bezaubert mit ihrem üppigem Laub. Deshalb hielt die Süßkartoffel zunächst als Zierpflanze in unsere Gärten Einzug – als Blattschmuckpflanze mit maigrünen, mahagoniroten oder bronzefarbenen Blättern.

Im Gegensatz zu diesen Ziersorten liefern die neuen Ertragssorten auch gesunde und süße Knollen, die in der Küche roh, gekocht, gebacken oder gebraten verwendet werden können. Auch in kleinen Gärten, auf Balkonen oder im Hochbeet bringt die Süßkartoffelpflanze gute Erträge. Mit ihrem üppigen Laub und den kleinen lilafarbigen Blüten sehen die Pflanzen zudem dekorativ aus.

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Weitere Rezept-Tipps:

Süßkartoffel-Küchlein

Süßkartoffel-Erdnuss-Suppe

Glasierte Süßkartoffeln

Hirschfilet mit Süßkartoffeln, Süßkartoffel-Curry



Rückblick: Das war unser Gemüse des Jahres 2015


"Picola" - die prickelnde Perle

Die Ananaskirsche (lat. Physalis) gehört zu den Andenbeeren. Ihre orange-gelben Früchte werden kirschgroß, schmecken besonders süß und haben ein intensives Ananasaroma.









Im Gegensatz zu Ihren nahen Verwandten, den klassischen Andenbeeren, wächst „Picola“ eher kompakt und trägt deutlich reichlicher und früher Früchte, an warmen Standorten schon ab Anfang Juni. Zur Reife fallen die Früchte mit ihrer Blattkapsel ab und können danach aufgesammelt werden. Sie sind in ihrer Kapsel bis zu 3 Wochen lang haltbar.

Es wird aber selten so lange dauern, bis die Früchte verzehrt sind – denn sie sind vielseitig verwendbar. Wie Perlen können die Früchte von „Picola“ aus den pergamentartigen Hüllblättern geerntet werden: Zum Naschen direkt von der Pflanze, zum Dekorieren von Getränken und Speisen, im Obstsalat, auf Kuchen und für Chutneys. Kinder lieben die Früchte, da das „Auspacken“ aus der papierartigen „Schale“ ihnen viel Freude macht. Als gesunder Pausensnack sorgen sie für Spaß und Vitamine – probieren Sie es aus!

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Rückblick: Das war unser Gemüse des Jahres 2014


"Caesar‘s bunter Stängel" - der vitaminreiche Römer

Der dekorative Mangold mit seinen bunten und schmackhaften Stängeln zählt zu den besonders ertrag- und vitaminreichen Stielmangold-Sorten. Die jungen Blätter können bereits im Frühjahr wie Spinat zubereitet werden. Im Sommer und Herbst finden neben den Blättern auch die orange- bis rotfarbigen Stiele des attraktiven Römers in der Küche Verwendung. Sie können z.B. blanchiert und zu einem spargelartigen Gemüse verarbeitet werden.







"Caesar‘s bunter Stängel" eignet sich mit seinen großen, krausen Blättern und den bunten Stielen nicht nur für den Gemüsegarten, sondern auch als dekorative Zwischenpflanzung in Staudenbeeten. In größere Kästen oder Kübel gepflanzt, kann man den vitaminreichen Römer von Sommer bis Herbst auch auf dem Balkon und der Terrasse ernten.

Seinen Ursprung hat der bei uns bekannte Kultur-Mangold im Mittelmeerraum oder im Orient. Dort wurde er bereits vor Christi Geburt an den Meeresküsten in Kultur genommen. Durch die Ausdehnung des römischen Reiches gelangte diese "Urform" dann nach Mitteleuropa und war bis ins 16. Jahrhundert eine weit verbreitete Gartenpflanze. Nachdem er in Deutschland lange Zeit durch den Spinat verdrängt wurde, erlebt der Mangold heute eine echte Renaissance in der Küche. Auch in der Spitzengastronomie wird dieses Gemüse wieder häufig verwendet.

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